5,5 Mio. Spekulationsgewinn für die ÖVP-Akademie
Wien (OTS) - Am Grünen Berg will Bürgermeister Häupl der Wiener
ÖVP-Akademie die Errichtung eines Hotels mit einer Kubatur von fast
40.000 m3 in einem Parkschutzgebiet ermöglichen und so ein Vermögen
von 5,5 Mio. Euro zuschanzen. Die Belagerung seines Büros durch
ÖVP-Stadtrat Walter und die miserablen SPÖ-Umfragewerte dürften
schlussendlich Wirkung gezeigt haben, meint Strache.
ÖVP-Betonmonster im Parkschutzgebiet
Der von Häupl und Walter voran getriebene Hotelneubau mit 6 Geschoßen
und Tiefgarage sollte ursprünglich im Erholungsparadies Springerpark
entstehen. Diese Pläne konnten allerdings durch den Widerstand der
FPÖ und einer Bürgerinitiative vereitelt werden. Auf die von
SPÖ-Bezirksvorsteherin Votava zugesagte vertragliche Festmachung,
dass der Hotelklotz nicht im Springerpark in die Höhe gezogen wird,
wartet die Bürgerinitiative aber immer noch.
Auf Grund eines zwischen Rot und Schwarz im Rathaus ausgepackelten
Grundstückstauschs soll der millionenteure ÖVP-Monsterbau jetzt auf
die angrenzende "Marillenalm" betoniert werden. Die FPÖ spricht sich
weiter gegen beide Vorhaben aus, die ÖVP darf ihre Akademie nicht im
Grünland errichten, betont Strache.
Grundwassergefährdung und Baumfällungen
Das geplante Hotelmonster im Parkschutzgebiet(!) würde dieses
Naherholungsparadies zerstören, wogegen weder SPÖ-Umweltstadträtin
Sima noch die zuständige MA-22 etwas einzuwenden haben dürften. Auch
die Gefährdung des Grundwassers durch das ÖVP-Millionenprojekt,
welches tief in das Gelände getrieben wird und die umfangreichen
Baumfällungen sind SPÖ und ÖVP wurscht.
SPÖVP-Packelei muss gestoppt werden
Wenn dieses schmutzige SPÖVP-Millionengeschäft durchgezogen wird,
gibt es mit der ÖVP einen Millionengewinner und viele Verlierer: Der
Naturschutz, die Kinder und Jugendlichen, die Autofahrer sowie der
Bezirk, der für die Erhaltung des Springerparks blechen wird. Die FPÖ
wird die geplante rotschwarze Packelei jedenfalls weiter mit allen
Mitteln bekämpfen, kündigt Strache an. (Schluss)am
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747
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OTS0145 2010-02-09/12:17
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